Warum Glücksanker?
Und warum auch du einen eigenen Anker brauchst.
Ich komme von der Insel Rügen.
Ich bin am Meer aufgewachsen.
Mit Wind.
Mit Weite.
Mit diesem Blick in die Ferne, bei dem du nichts siehst – und gleichzeitig alles spürst.
Für mich stand das Meer schon immer für Freiheit.
Für dieses Gefühl von: Alles ist möglich.
Aber auch für etwas, das noch tiefer geht.
Für Ruhe.
Für Ankommen.
Für dieses stille Wissen:
Ich bin genau richtig hier.
Und der Anker gehörte für mich schon immer dazu.
Nicht, weil ich wusste, was er bedeutet.
Sondern weil ich gespürt habe, dass er etwas in mir berührt.
Ein Anker bedeutet: Du kommst zur Ruhe.
Du treibst nicht mehr ziellos herum.
Und gleichzeitig bedeutet er auch das Gegenteil.
Du brichst auf.
Du setzt die Segel.
Du gehst deinen Weg.
Halt – Und Bewegung.
Sicherheit – Und Freiheit.
Und irgendwann habe ich verstanden, dass ein Anker nicht nur ein Bild ist.
Sondern etwas, das du ganz konkret für dich nutzen kannst.
Im Außen.
Und in dir.
Was dich jeden Tag beeinflusst – ohne dass du es merkst
Du kennst das bestimmt.
Du siehst, hörst oder riechst etwas – und plötzlich bist du wieder in diesem alten Gefühl.
Ein Gegenstand aus dem Urlaub, an dem etwas Schönes passiert ist.
Ein bestimmter Ort.
Der Geruch von Omas Lieblingskuchen aus deiner Kindheit.
Oder ein Lied von deiner ersten großen Liebe.
Und auf einmal bist du wieder da.
Genau in diesem Moment und diesem Zustand.
Genau das ist ein Anker.
Und genau das kannst du für dich nutzen.
Du kannst dir bewusst Dinge in dein Umfeld holen, die dich erinnern.
Einen Gegenstand.
Ein Bild.
Etwas auf deinem Schreibtisch.
Etwas, das dich jedes Mal – bewusst oder unterbewusst – kurz zurückholt oder an das erinnert, was du eigentlich leben willst.
Warum nicht jeder Anker dir guttut
Und genau hier liegt auch der Punkt, den viele unterschätzen.
Raumanker wirken nicht nur positiv.
Sie wirken immer.
Das heißt: Alles, was dich umgibt, hat Einfluss auf dich.
Ob du dir dessen bewusst bist oder nicht.
Gerade Dinge, die „nur nett gemeint“ sind, können unbewusst in die falsche Richtung wirken.
Zum Beispiel:
Du hast das Gefühl, du kommst nicht wirklich aus deinem Chaos raus. Im Außen nicht. Und oft auch nicht im Kopf.
Und gleichzeitig hängt da ein Spruch wie:
„Nur das Genie beherrscht das Chaos.“
Klingt erstmal lustig. Aber wenn genau das dein Thema ist, arbeitet dieser Anker gegen dich. Weil ein Teil von dir dieses Chaos festhält.
Unbewusst.
Und genau deshalb lohnt es sich, ehrlich hinzuschauen:
Was steht eigentlich in meinem Raum?
Was sehe ich jeden Tag?
Was wirkt auf mich ein, ohne dass ich es hinterfrage?
In meinen früheren Feng Shui-Beratungen haben wir genau damit gearbeitet.
DEIN UNTERBEWUSSTSEIN NIMMT ALLES AUF.
Sie unterstützen dich.
Oder sie halten dich fest.
So kannst du das bewusst für dich nutzen
Das Schöne ist: Du kannst Anker auch bewusst setzen und für dich nutzen.
Du kannst einem Gegenstand eine Bedeutung geben.
Einem Stein.
Einem Symbol.
Oder etwas ganz Einfachem.
Und sagen: Das steht für mich.
Für Selbstfürsorge.
Mach mal wieder Pause.
Verlier dich nicht.
Und jedes Mal, wenn du diesen Gegenstand siehst,
passiert wieder dieses:
„Ah, stimmt.“
Das muss nicht bewusst sein.
Es reicht, wenn dein Unterbewusstsein reagiert.
Und genau das kann der Anfang von einem komplett neuen Weg sein.
Warum die wichtigsten Anker in dir liegen
Es gibt auch Anker, die nicht im Außen liegen. Sondern in dir.
Etwas, das du bewusst setzt und später wieder abrufen kannst.
Ein Atemzug.
Eine Berührung.
Ein bestimmter Punkt an deinem Körper.
Genauso arbeite ich auch in meiner Begleitung.
Unter anderem mit Methoden aus dem NLP, bei denen bestimmte Zustände im Körper verankert werden.
Sodass sie in dem Moment verfügbar sind, in dem du sie brauchst.
Zum Beispiel:
Ein Gefühl von Ruhe.
Stabilität.
Oder Glück.
Gerade dann, wenn während der Arbeit plötzlich alte Themen hochkommen, kann so ein Anker einen Unterschied machen und dir helfen, die alten Gefühle leichter zu transformieren.
Und du kannst solche Anker ganz gezielt für dich nutzen.
Zum Beispiel: Wenn du weißt, dass du in bestimmten Situationen unsicher wirst, kannst du einen Anker für Selbstbewusstsein setzen.
Und genau diesen Anker rufst du dann ab, wenn du ihn brauchst.
Vor einem Gespräch.
Vor einem Termin.
Oder in einem Moment,
in dem du sonst aus dir rausgehen würdest.
Ein Blick ins alte Wissen
Und selbst in altem Wissen
taucht der Anker immer wieder auf.
Zum Beispiel im Lenormand.
Dort steht er für Dinge wie:
Halt.
Stabilität.
Sicherheit.
Verlässlichkeit.
Aber auch für Arbeit
und das, was dich trägt.
Ein Anker sorgt dafür, dass du nicht ziellos treibst.
Dass du Boden unter den Füßen hast.
Dass du ankommst.
Und gleichzeitig erinnert er dich daran: Du kannst ihn auch wieder lichten.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Qualität eines Ankers. Nicht, dich festzuhalten. Sondern dir die Sicherheit zu geben, dass du wählen kannst.
Wo du bleibst.
Und wann es Zeit ist, weiterzugehen.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum mich der Anker schon immer begleitet hat.
Weil er beides in sich trägt.
Halt und Freiheit.